Karten Navigationssystem

Die richtigen Karten für das Navigationssystem

Wenn es um die Karten im Navigationssystem geht, muss man darauf achten, dass sie für den Zweck, für den man das Gerät benötigt, geeignet sind. Die Anforderungen bei einer Navigation im Kfz sind andere als bei einer Wander- oder Radtour. Bei letzteren Ausflügen müssen auch kleinere Wege angezeigt werden.

Die speziell für Outdoor-Aktivitäten konzipierten Geräte sind nicht nur entsprechend robust und in der Regel wasserdicht. Sie verfügen im Normalfall auch über das notwendige Kartenmaterial. Allerdings muss man auch darauf achten, dass mit den Karten die Gebiete abgedeckt sind, die man zu Fuß oder per Fahrrad erkunden möchte.

Bei den Navigationsgeräten für das Kfz sind in der Regel Karten für Deutschland, die Schweiz und Österreich enthalten. Wichtig ist, dass diese Karten aktuell sind und nicht schon 2 Jahre alt. Sollte der Hersteller jedoch in den ersten 12 oder 24 Monaten kostenlose Updates anbieten, kann man sich hier auch nach dem Kauf noch aktuelle Karten herunterladen und installieren. Die Qualität der Karten für das Navigationssystem ist entscheidend für die Qualität der Routenführung.

Raster- oder Vektor-Karten für das Navigationssystem?

Bei den Karten für ein Navigationssystem unterscheidet man zwischen Raster- und Vektorkarten. Üblicherweise werden Vektorkarten verwendet. Daher sind die meisten Navigationsgeräte nicht in der Lage, mit Rasterkarten zu arbeiten.

Eine Vektorkarte besteht aus Vektoren, also Linien, Flächen und Punkten, womit ein nicht ganz so detailgetreues Bild entsteht. Der Vorteil der Vektorkarte liegt darin, dass diese Vektoren mit Daten versehen werden können. Damit ist es möglich, dass das Navigationsgerät Straßennamen oder POIs (= Point of Interest) anzeigen kann. Vektorkarten gibt es in hochwertigen Geräten auch als topografische Karten. Bei diesen Karten wurden auch die Höhenunterschiede vektorisiert.

Wer im Gelände zu Fuß oder mit dem Fahrrad unterwegs ist, benötigt detailliertere Karten. Hier sind Rasterkarten besser geeignet, da sie detailgetreuer sind. Rasterkarten sind letztlich nur eingescannte Papierkarten. Sie werden in verschiedenen Bildformaten (jpg, bmp, tif) gespeichert. Nachteil ist, dass eben keine Informationen über das Kartenbild hinaus gespeichert werden können. Als Karten für das Navigationssystem bei Outdoor-Aktivitäten sind sie jedoch besser geeignet.

Karten auf das Navigationssystem laden

Wenn man nicht genügend Karten auf seinem Navigationsgerät hat, weil man vielleicht doch einmal eine Reise in ein anderes europäisches Land unternehmen möchte, hat man die Möglichkeit, sich Karten vom jeweiligen Hersteller zu besorgen. Der einfachste Weg ist, die Webseite des Herstellers aufzurufen und dort nach geeignetem Kartenmaterial zu suchen.

In der Regel hat man für eine bestimmte Zeit die Möglichkeit, die vorhandenen Karten aktualisieren zu lassen. Neue, zusätzliche Karten hingegen muss man üblicherweise zusätzlich kaufen. Der Hersteller Garmin hat dies auf seine Webseite komfortabel gelöst. Dort wählt man das Navigationsgerät und den Zielort der Reise sowie die Fortbewegungsart aus. Danach erhält man eine Auswahl an möglichen Karten.

Man kann die Karten in der Regel direkt aus dem Internet herunterladen. Oft bietet es sich jedoch an, diese auf einer CD zu kaufen oder auf einem Speicherstick. Insbesondere, wenn das eigene Navigationsgerät nur noch wenig Speicherkapazität, dafür aber einen Steckplatz für einen Stick oder Platz für eine Speicherkarte hat, sollte man die Karten für das Navigationssystem auf einem solchen Medium kaufen.

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